Dutertes Drug War


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Ich erinnere mich noch daran, wie Dumaguete vor einigen Jahren einen neuen Polizeichef bekam. Als erstes hat der für alle Polizisten einen Drogentest veranlasst. über 50 % Positiv.  Die Chefs des Drog

Eigentlich weiß man nicht, wie man sich dazu äußern soll. Ein Land ist durch Kriminelle in Chaos versunken. Alle bisherigen Mittel haben nichts gefruchtet. Ich glaube inzwischen nicht, dass es gelingt

Warum hört nur immer jeder auf diese Negativ Presse. Denn was er im Gegensatz zu seinen Vorgaengern im Amt erfolgreich erreicht hat das sieht mal wieder niemand. Und das nun nur 3 Monaten im Amt.

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Inklusive Clip auf:

 

http://www.tagesschau.de/ausland/philippinen-drogenkriminalitaet-101.html

 

Zudem ein interessanter längerer Artikel in der FAZ:

 

http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/asien/rodrigo-dutertes-drogenkrieg-auf-den-philippinen-14423428.html

 

Auffallend ist, dass sich die ganzen Aktionen wohl nur gegen Kleinstdealer und arme Konsumenten richtet. Gelegentlich werden dann auch mal unschuldige Anwesende über den Haufen geschossen. So kann man natürlich auch gegen die Armut vorgehen. Kollateralschaden eben. Zudem scheint es so, dass jeder Dealer und Konsument über eine Schusswaffe verfügt...laut "sich immer in Notwehr wehrende Polizei".

 

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Für mich zwar irgendwie begreiflich aber dennoch unerträglich dass so ein Westentaschen-Diktator wie der Balut-Putin Duterte bei einer Wahl erfolgreich ist. 

Erfolgreiche Drogenpraevention sieht anders aus, aber fuer vernünftige langfristige Loesungen haben diese Neodespoten ja weltweit keinen Schimmer. Hauptsache auf eine Minderheit einschlagen damit die Anderen sich beschützt und verstanden fühlen. 

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Warum hört nur immer jeder auf diese Negativ Presse. Denn was er im Gegensatz zu seinen Vorgaengern im Amt erfolgreich erreicht hat das sieht mal wieder niemand.

Und das nun nur 3 Monaten im Amt.

 

911 funktioniert

MRT strecken repariert und gehen besser (CEBU Railway zum Beispiel)

Drogenkriminalität hat um mehr als 40% abgenommen.

Er hat den Zuspruch von mehr als 90% der Befölkerung.

 

im Übrigen haben die Philippinen den Vorsitz in ASEAN in 2017

und das war ne demokratische Abstimmung. Da hat keiner mit der Pistole hinter den abstimmenden gestanden. 

 

Sicher ist sein Weg wie er mit der Drogenkriminalität umgeht umstritten und gegen jegliche Menschenrechte.

Aber der Erfolg gibt ihm Recht.

 

Ich finde nicht alles gut wie er es macht. Und warte ab wie es weiter geht.

Ich befürchte dass er seine 5 Jahre Amtszeit nicht erleben wird.

Aber wenn er es tut, glaube ich schon dass er viel füer sein Volk erreichen kann.

 

 

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Das grandios ist halt das er extrem charismatisch ist. Die Menschen glauben halt was er sagt und durch seine direkte und unverblümte art wirkt er extrem erlich. Letzten endes ist es ja das gleiche Phänomen wie Trump er steht gegen das Establishment.

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Man darf Dutertes Politik nicht mit deutschen Maßstäben messen. Was bei uns unvorstellbar ist, kann für die Phills gerade das Richtige sein.

 

Ein Volk, das jahrelang unterdrückt und durch Korruption von Politikern und Staatsapparat arm und dumm gehalten wurde, schreit irgendwann einmal nach Befreiung.

 

Die meisten Filipinos lieben ihren "Daddy Duterte",  wie viele ihn nennen, weil er ihr Hoffnungsträger ist. 

 

Gerade wir Deutschen sollten uns da mit Kritik zurückhalten, sind wir doch vor ein paar Jahrzehnten noch einem geisteskranken Österreicher auf den Leim gegangen und schon wieder auf dem besten Wege, "Befreier" zu suchen.

 

Dutertes Problem wird imo sein, dass die Drogenmafia ihn zur Strecke bringt oder Al Sayeef.

 

Reisender 11

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vor 12 Stunden schrieb Reisender 11:

Gerade wir Deutschen sollten uns da mit Kritik zurückhalten, sind wir doch vor ein paar Jahrzehnten noch einem geisteskranken Österreicher auf den Leim gegangen und schon wieder auf dem besten Wege, "Befreier" zu suchen.

 

 

 

Ja, da kommt wieder unsere "Dauererbschuld" ins Spiel die uns insgesamt noch immer lähmend in den Gliedern sitzt. Was damals passiert ist, war der Horror. Keine Frage!

 

ABER: Das ist eine Vergangenheit an der die meisten aktuell lebenden Deutschen nie beteiligt waren und dennoch "schleppen" viele Deutsche diese Schuld mit sich herum und versinken in einer Passivität wie aus dem o.g. Beitrag gut hervorgeht. Zitat:" Gerade wir Deutschen sollten uns da mit Kritik zurückhalten ..."

 

Kritik sollte bei solchen "Abschlachtungen" immer geäussert werden dürfen. Es ginge doch wesentlich einfacher wenn doch erst einmal die großen Fische dingfest gemacht und die Drogenquellen ausgetrocknet werden würden. Aber da wagt sich keiner dran, weil noch zuviele einflussreiche Clans daran verdienen. Um das Volk zu "beruhigen", werden also die "Kleinen" hingerichtet. Nur werden diese oftmals willkürlichen Hinrichtungen mittelfristig zu Unruhen, gegenseitigem Misstrauen und weiterer Gewalt führen.

 

Welche Maßnahmen sind denn bisher zur Bekämpfung der Armut eingeleitet worden?

 

 

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vor 37 Minuten schrieb Sky:

 

Kritik sollte bei solchen "Abschlachtungen" immer geäussert werden dürfen. Es ginge doch wesentlich einfacher wenn doch erst einmal die großen Fische dingfest gemacht und die Drogenquellen ausgetrocknet werden würden. Aber da wagt sich keiner dran, weil noch zuviele einflussreiche Clans daran verdienen. Um das Volk zu "beruhigen", werden also die "Kleinen" hingerichtet. Nur werden diese oftmals willkürlichen Hinrichtungen mittelfristig zu Unruhen, gegenseitigem Misstrauen und weiterer Gewalt führen.

 

 

Genauso isses. Es werden offensichtlich nur die kleinen öffentlichwirksam "gehängt", an die grossen traut man sich nicht ran bzw. die wissen, wie sie sich zu schützen haben. Oder wie ist es sonst erklärbar, dass kleine Dealer bzw. Junkies __nachdem__ sie sich bei der Polizei gestellt haben, von "privaten" Hinrichtungskommandos umgebracht werden? Da liegt der Verdacht sehr nahe, das sowas nur deshalb geschieht, weil sich die "grossen Fische" im Drogenhandel schützen wollen - möglicherweise sogar in den Reihen der Polizei.

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vor einer Stunde schrieb falang:

 

Ja sehr interessant,

in den deutschen Qualitätsmedien würde solch eine Darstellung nicht veröffentlicht werden.

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  • 2 weeks later...

Aus einem anderen Forum

 

Zitat

Ich war gestern auf der Immigration in Davao und rieb mir verwundert die Augen: nur 4 Auslaender da, wo sonst 3 Dutzend auf die Erledigung ihrer Angelegenheit warteten. Kein Wunder, 3 mal so viele Beamte, gestraffter Ablauf, weniger Buerokratie. Nach 30 Minuten war ich wieder draussen, sonst dauerte das in der Regel 4 Stunden.

 

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"Der totale Krieg gegen die Drogen bleibt Kern seines Programms. Auffällig nur, dass meistens Menschen in den Slums sterben. Von den Bossen und deren Komplizen hat er zwar einige angeprangert, manche sollen vor Gericht. Aber die Methoden, die ganz unten angewandt werden, scheinen für ganz oben doch nur ein­geschränkt zu gelten. Auch im Anti­drogenkrieg Dutertes gibt es offenbar eine Klassengesellschaft, diesen Widerspruch hat er noch nicht erklärt."

 

http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/amerika/bumm-bumm-danke/story/30387123#mostPopularComment

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"Während international Entsetzen über Dutertes Drogenkrieg herrscht, gibt es auf den Philippinen kaum Widerstand. Die Politologin Edna Co meint dazu: "Historisch gesehen ist ein Leben auf den Philippinen nicht viel wert. Es gibt kein Verständnis dafür, was Menschenrechte sind. Die Armen glauben, dass sie keine haben. Und die Reichen denken, dass die Armen keine verdienen." Taxifahrer Romeo Santos stimmt dem zu: "Wer unten ist, bleibt unten. Und Duterte wird das auch nicht ändern. Er löst unser größtes Problem nicht, das ist die Armut. All die Drogentoten – wem soll das etwas bringen?" (Hilja Müller aus Manila, 6.10.2016)

 

http://derstandard.at/2000045442534/Rodrigo-Duterte-Der-knallharte-Praesident-der-Philippinen-Liebling-der-Buerger

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  • 3 weeks later...

Roddie hat mal die Frage aufgeworfen.

Warum ist es für Pinoys unglaublich schwierig nach USA zu fahren wegen Visum etc..

Aber Amerikaner können Einreisen wie sie lustig sind?

Wo kann das hinführen? Visumzwang?  

 

Heute USA morgen Europa, da ist es ja genau so ein diskriminierendes Drama.

Ich will nicht hoffen dass auch wir hier mal ins Fadenkreuz der ausgleichenden Gerechtigkeit geraten.

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Naja letzten endes könnten dann ja die USA hingehen und sagen a ) pinoys dürfen in den USA kein Land b ) keine Waffen besitzen. 

 

Das Problem mit den Pinoys ist halt das wenn Sie das Geld für einen Flug zusammen bekommen sie vermutlich nicht wieder ausreisen würden.Diese gefahr ist bei europäern relativ gering (auch hier gibt es natürlich ausnahmen).

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Ist schon klar, das ist ja das alte Argument auch hier in EU. Aber wenn man die Bange hat dann sollen die Ausländer aus US und EU vielleicht eben auch Visa beantragen. Die und uns braucht doch keiner wirklich in den Phills. Ich hab bloss Bedenke dass es in der Hinsicht zu einem Racheakt der Phills kommen könnte. 

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