Dutertes Drug War


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Ich erinnere mich noch daran, wie Dumaguete vor einigen Jahren einen neuen Polizeichef bekam. Als erstes hat der für alle Polizisten einen Drogentest veranlasst. über 50 % Positiv.  Die Chefs des Drog

Eigentlich weiß man nicht, wie man sich dazu äußern soll. Ein Land ist durch Kriminelle in Chaos versunken. Alle bisherigen Mittel haben nichts gefruchtet. Ich glaube inzwischen nicht, dass es gelingt

Warum hört nur immer jeder auf diese Negativ Presse. Denn was er im Gegensatz zu seinen Vorgaengern im Amt erfolgreich erreicht hat das sieht mal wieder niemand. Und das nun nur 3 Monaten im Amt.

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Bato: 23 Mayors die mit Drogen zu tun haben werden genant werden.

Zitat

MANILA, Philippines - After the five narco generals of the police force, the drug mayors – at least 23 of them – are about to be named by President Duterte.

“The President has the list of these local executives involved in illegal drugs. I can’t reveal their identities, only the President can make public their names,” Philippine National Police chief Director General Ronald de la Rosa said.

He said the President may ask the Department of the Interior and Local Government to take action against the local government officials linked to drugs.

Earlier, Duterte publicly accused five active and retired police generals of coddling drug syndicates. They were retired police deputy director general Marcelo Garbo Jr., retired chief superintendent and now Daanbantayan, Cebu Mayor Vicente Loot, Director Joel Pagdilao, Chief Supts. Edgar Tinio and Bernardo Diaz.

source philstar.com

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  • 4 weeks later...

Der Drogenkrieg auf den Philippinen eskaliert weiter. Präsident Rodrigo Duterte hält an seinem perversen Aufruf zur Lynchjustiz fest.
Die Anweisung, Drogendealer auf der Stelle zu töten, werde „bis zum letzten Tag seiner Amtszeit gelten, falls ich dann noch lebe“, bekräftigte Duterte bei einer Pressekonferenz in seiner Heimatstadt Davao. „Ich schere mich nicht um Menschenrechte, glaubt mir“, erklärte er. „Ich führe einen Krieg.“
Beamte und Politiker, die in den Drogenhandel verwickelt seien, stünden ganz oben auf der Liste. Duterte sicherte Soldaten und Polizisten, die während ihrer Einsätze Dealer töten, Straffreiheit zu.
800 Tote seit Lynch-Aufruf
Nach Angaben der Polizei wurden seit Dutertes Amtsantritt etwa 400 mutmaßliche Drogendealer getötet. Medienberichten zufolge wurden zudem Hunderte andere Verdächtige von Bürgerwehren umgebracht. Die Gesamtzahl der Toten soll bei 800 liegen.
Den Vorwurf seiner Gegner, die Polizei habe Beschuldigte bei Massenhinrichtungen exekutiert, wies Duterte in seiner Rede zurück. Der langjährige Bürgermeister von Davao hatte die Präsidentenwahl im Mai mit dem Versprechen gewonnen, die Kriminalität im Land binnen sechs Monaten auszurotten, indem er Zehntausende Kriminelle töten lasse.
Die UN und Menschenrechtsorganisationen verurteilen Dutertes Vorgehen und werfen ihm vor, außergerichtliche Hinrichtungen von Kriminellen zu befürworten.
 

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Ist denn der Drogenmissbrauch auf den Philippinen tatsächlich so ein großes Problem? 

Ich persönlich hatte nie den Eindruck. 

 

Das manche Bargirls High sind bekommt man schonmal mit,  und das einige Shabu abhängig sind hört man auch immerwieder. 

 

Das Problem am Drogenmissbrauch liegt doch in der Beschaffungskriminalität, also wenn die Kriminalität jetzt insgesamt zurück geht,  nur dann kann man beurteilen ob Duterte hier richtig richtig handelt.

 

Ich bin zwiegespalten,  zum einen bin ich ein großer Verfechter der Rechtsstaatlichkeit . Andererseits kann man unsere Verhältnisse auch nicht auf die Phils übertragen und dort muss tatsächlich mal richtig aufgeräumt werden. 

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Nein, so wie es dort grad abläuft, ist es sicherlich nicht der richtige Weg.

 

Einen Kampf gegen den Drogenhandel zu führen ist eine Sache, aber gleich jeden zu killen der auch Drogen konsumiert ist zu heftig und wird in dem Land schon bald zu Gegengewalt führen. Unter dem "Deckmantel" des Drogenbesitzes kann doch jetzt jeder willkürlich über den Haufen geschossen werden der dir nicht passt. Der Leiche wird dann einfach  nen Tütchen mit Pillen untergeschoben und schon kräht kein Hahn nach.

 

Mit den Drogen fängt es an, was kommt dann? Alkoholiker, Raucher, Schwule, Lesben, Freier, Huren...?

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vor 10 Stunden schrieb Sky:

Nein, so wie es dort grad abläuft, ist es sicherlich nicht der richtige Weg.

 

Einen Kampf gegen den Drogenhandel zu führen ist eine Sache, aber gleich jeden zu killen der auch Drogen konsumiert ist zu heftig und wird in dem Land schon bald zu Gegengewalt führen. Unter dem "Deckmantel" des Drogenbesitzes kann doch jetzt jeder willkürlich über den Haufen geschossen werden der dir nicht passt. Der Leiche wird dann einfach  nen Tütchen mit Pillen untergeschoben und schon kräht kein Hahn nach.

 

Mit den Drogen fängt es an, was kommt dann? Alkoholiker, Raucher, Schwule, Lesben, Freier, Huren...?

 

Wann trifft es den ersten von uns? Dem Trike Fahrer passt unser Gesicht nicht, der Boyfriend "unseres" Girls ist eifersüchtig oder dem Strassenverkäufer gaben wir im Suff eine zu aggressive Antwort.... die rennen zu einem Bullen, bringen Drogen zu Sprache......

Wie beurteilen wir dann die "ach so guten Absichten" von Duterte?

 

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Sehr bedenklich, was da abläuft. Vielleicht muss ich wirklich einen Wechsel beim Zielgebiet meiner Reisen überlegen. Bei dieser Art von "Justiz" kommen ganz schnell Unbeteiligte und Unschuldige unter die Räder.

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Eigentlich weiß man nicht, wie man sich dazu äußern soll. Ein Land ist durch Kriminelle in Chaos versunken. Alle bisherigen Mittel haben nichts gefruchtet. Ich glaube inzwischen nicht, dass es gelingt in diesen Ländern die Kriminalität mit europäischen Mitteln in den Griff zu bekommen. Ob er es so schafft, weiß ich nicht, aber die Bevölkerung, die es unmittelbar erlebt, scheint einverstanden zu sein. Aus meinem geschützten Arbeitszimmer wage ich es nicht, ein Urteil zu fällen.

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vor 1 Stunde schrieb boxerr:

Eigentlich weiß man nicht, wie man sich dazu äußern soll. Ein Land ist durch Kriminelle in Chaos versunken. Alle bisherigen Mittel haben nichts gefruchtet. Ich glaube inzwischen nicht, dass es gelingt in diesen Ländern die Kriminalität mit europäischen Mitteln in den Griff zu bekommen. Ob er es so schafft, weiß ich nicht, aber die Bevölkerung, die es unmittelbar erlebt, scheint einverstanden zu sein. Aus meinem geschützten Arbeitszimmer wage ich es nicht, ein Urteil zu fällen.

 

Der beste Kommentar bisher zu diesem Thema.

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Eine kontrollierte Freigabe von Drogen ist wohl die einzige Moeglichkeit, das Kriminelle Umfeld das durch illegale Drogen hervorgerufen und ermöglicht wird, einzudämmen. 

Duterte hat ja beim Problem der Erpressung wegen Mitnahme von Patronen(hülsen) auf dem Flughafen eben diesen Weg gewählt. 

Es wird Zeit dass er und seine irren Anhaenger das auch mal so angehen. Drogen sind selten ein Problem, die Beschaffungskriminalitaet ist es. 

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vor 43 Minuten schrieb Yossarian:

Eine kontrollierte Freigabe von Drogen ist wohl die einzige Moeglichkeit, das Kriminelle Umfeld das durch illegale Drogen hervorgerufen und ermöglicht wird, einzudämmen. 

Duterte hat ja beim Problem der Erpressung wegen Mitnahme von Patronen(hülsen) auf dem Flughafen eben diesen Weg gewählt. 

Es wird Zeit dass er und seine irren Anhaenger das auch mal so angehen. Drogen sind selten ein Problem, die Beschaffungskriminalitaet ist es. 

Damit können ja die Deutschen nicht mal richtig umgehen, wie soll das auf den Phills funktionieren??

 

Reisender 11

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Am Monday, August 08, 2016 um 00:04 schrieb boxerr:

aber die Bevölkerung, die es unmittelbar erlebt, scheint einverstanden zu sein. ..............Aus meinem geschützten Arbeitszimmer wage ich es nicht, ein Urteil zu fällen.

genau so ist es ! !

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MANILA - Es wurden in einem Zeitraum von 95 Tage 1.000 drogenbedingten Todesfälle gemeldet,
so zeigen gesammelte Daten von ABS-CBN News.
Die ABS-CBN Investigative und Überwachung durch die Forschungsgruppe vom 10. Mai bis 12. August 3 p.m zeigten,

dass der Drogenkrieg Maut tausend seit Duterte die Präsidentschaft gewonnen, erreicht hat.
Die Daten zeigten, dass 598 (60%) der Morde an Polizeieinsätzen zugeschrieben wurden. 
Einige 311 (31%) Personen, wurden von unbekannten Angreifern getötet. 
Einundneunzig Körper (9%) wurden entfernt vom Tatort gefunden.
Die Behörden behaupten, in der Regel das die in Polizeieinsätzen getöteten Verdächtigen in schiessereien mit Anti-Drogen-Cops ihr leben verloren haben,
Menschenrechtler sind empoert über die Erhöhung  von Tötungen seit Duterte den Krieg gegen den Drogenverkäufer und Nutzer erklärte.

Aber der hart sprechende Präsident, hat darauf hin gewiesen, das es seine Aufgabe ist, das Land von der Droge Bedrohung zu befreien.
ABS-CBN Überwachung zeigt, dass mindestens 6 Menschen jeden Tag in Polizeieinsätzen getötet wurden.

 

 

Translated by Google von ABS-CBN News

Edited by papasanpete
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  • 2 weeks later...

"Der Anti-Drogen-Krieg des philippinischen Präsidenten Rodrigo Duterte trifft bislang vor allen Dingen diejenigen, die sich am wenigsten wehren können: die Menschen in den Slums."

" Bei einer Anhörung des Senats erklärte der nationale Polizeichef Ronaldo Dela Rosa, 712 Verdächtige aus der Drogenszene seien durch legitime Einsätzen seiner Beamten seit dem 1. Juli getötet worden. Dabei soll es sich um Dealer handeln, doch auch Süchtige, die nicht handeln, können sich nicht mehr sicher fühlen."

" Weitaus höher noch liegt die registrierte Zahl von Getöteten, die "jenseits von Poli-zeieinsätzen" gestorben sind, wie Dela Rosa erklärte. Für diese Attacken werden Auftragskiller verantwortlich gemacht, de-ren Hintermänner im Dunklen bleiben. 1067 Menschen fielen ihnen zum Opfer, die Chance der Angehörigen, dass solche Morde aufgeklärt und die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden, ist minimal."

 

http://www.sueddeutsche.de/politik/philippinen-unbarmherzige-haerte-1.3133021

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Philippinen: 756 Tote bei Polizeiaktionen

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Wie General Ronald Dela Rosa am Dienstag in einer Anhörung vor dem philippinischen Senat aussagte, tötete die Polizei vom 1. Juli bis zum 22. August 756 Verdächtige. Diese hätten sich der Festnahme widersetzt.

"Wenn sie das nicht getan hätten, wären sie noch am Leben", sagte er. Die Getöteten hätten wohl unter dem Einfluss von Drogen gestanden. "Wir kämpfen gegen abnormale Menschen."

Zudem untersuche die Polizei 1.160 Tötungen, bei denen die Täter nicht bekannt seien. Darunter seien 273 mutmaßliche Drogenabhängige oder Händler. Einige von ihnen seien gefesselt und mit Schildern aufgefunden worden, die ihre angebliche Verwicklung in den Drogenhandel beschreiben. In 757 Fällen ermittle die Polizei noch, ob eine mögliche Verbindung bestehe, so Dela Rosa.

In den vergangenen sieben Wochen seien Fortschritte im Kampf gegen Drogen erzielt worden. Insgesamt 670.000 Drogenkonsumenten und Händler hatten sich ergeben, knapp 12.000 Verdächtige wurden festgenommen.

Menschenrechtsgruppen verurteilten die hohe Zahl an Opfern. Sie forderten ein Ende der Drogenpolitik, die Präsident Rodrigo Duterte seit seinem Amtsantritt Ende Juni verfolgt.

 

Quelle

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Zitat

Insgesamt 670.000 Drogenkonsumenten und Händler hatten sich ergeben

 

Ähmm, und wie haben die sich ergeben, haben die einen Schnellentzug gemacht, oder die Händler eine Umschulung? Drogenkonsumenten sind krank, genau wie Alkoholiker, wie wollen die sich ergeben? Saufen die jetzt Rum??

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