Heribert

Ausflugsziele auf Camiguin

35 posts in this topic

Camiguin ist eine kleine, nette Insel nördlich von Mindanao, auf der man eine recht angenehme Zeit verbringen kann.

Ich werde in den folgenden Wochen hier die wichtigsten Ausflugsziele genauer beschreiben, und auch einen allgemeinen Überblick über die Insel geben. Hier schon mal ein Vorgeschmack, was euch erwartet:

  • Ardent Hot Springs
  • Santo Nino Cold Springs
  • Soda Water Swimming Pool
  • Katibawasan Wasserfall
  • Taguines Lagune
  • Philvocs Station
  • Mt. Hibok-Hibok
  • Enigmata Treehouse
  • Old Catarman Church Ruins
  • Sunken Cemetary
  • Kreuzweg am alten Vulkan
  • Giant Clams Ocean Nursery
  • White Island
  • Mantique Island

7 people like this

Share this post


Link to post
Share on other sites

Camiguin allgemein

Bevor ich auf die einzelnen Sehenswürdigkeiten zu sprechen komme, erst einmal eine kleine Übersichtskarte der Insel. Darin sind schon die meisten Hot-Spots eingezeichnet.

 

post-1843-0-64782000-1314295045.jpg

 

Allgemeines

Die Insel ist in etwa Eiförmig, und besteht aus mehreren eng beieinander stehenden Vulkanen. Der höchste davon ist der Mt. Timboong mit 1580 m Seehöhe. Weitaus bekannter ist der Mt. Hibok-Hibok (1240 m), der 1951 ausbrach, und dessen pyroklastischer Strom gut 500 Menschenleben forderte. Weitaus tragischer ging es im Jahre 1871 zu, als der Mt. Vulkan Daan (= Old Volcano) ausbrach. Ob tatsächlich bis zu 20.000 Menschen dabei umkamen, ist nicht gesichert. Jedenfalls führte ein damit verbundenes Erdbeben auch dazu, dass sich die Insel in diesem Gebiet senkte, und so ein ganzes Friedhofsareal bis zu 6 m unter Wasser gesetzt wurde. Doch dazu später mehr, im Kapitel über den Sunken Cemetary.

Die Vulkane im Inneren der Insel bewirken, dass meistens nur die Küstenbereiche bewohnt sind, da es im Inneren einfach viel zu unzugänglich ist. Ein "Highway" führt rund um die Insel; er ist etwa 75 km lang, und man kann daher mit einem Bike die Insel ganz bequem in einem halben Tag umrunden, auch wenn man dazwischen mehrmals hält.

Fortbewegungsmittel

Es gibt keinen Auto- oder Motorradverleih. Man kann sich aber in manchen Hotels und Ressorts ein Bike mieten. Das ist meist in erbärmlichen Zustand, und unter 500 Peso pro Tag faktisch nicht erhältlich. In den größeren Ortschaften (und natürlich am Hafen) stehen aber immer ein paar junge Pinoys herum, die sich als Motorradshuttles anbieten. Ich habe nur einen kennen gelernt, der sich das angetan hat. Dafür hatte ich das Glück, über einen Freund günstig an ein tadelloses Motorrad zu kommen. Eventuell kann ich bei Bedarf versuchen, ob ich für euch so ein Bike organisieren kann. Einfach rechtzeitig eine PN schicken.

Anders als auf Siquijor, wo Sprit fast nur in Cola-Flaschen in ganz normalen Geschäften verkauft wird, gibt es auf Camiguin mehrere Tankstellen. Wer stets darauf achtet, nicht in den roten Bereich zu kommen, findet immer eine Tankstelle mit seiner Reserve. Sprit ist hier deutlich teurer als in anderen Gegenden der Philippinen; als wir dort waren, kostete 1 Liter Bleifrei Super in Manila 48, in Davao 58, Cagayan 60, Dumaguete 62 und Camiguin 65 Peso (ohne dass in dieser Zeit große Schwankungen gewesen wären).

Der normale Transport findet in einigen wenigen Jeepneys statt, sowie in Motorelas. Das sind Trikes, mit einem kleinen Sitzraum dahinter; bis zu 10 Personen finden darin statt. Eine Special Ride von Agoho oder Yumbing (wo ihr vermutlich wohnen werdet) zum Hafen (vice versa) ist für 300 Peso pro Fahrzeug realistisch (Fahrzeit ca. 30 Minuten).

Achtung: Jeepneys und Motorelas stellen ihren Fahrbetrieb ein, sobald es dunkel wird. Also rechtzeitig ans Heimkommen denken - oder eigenes Bike mieten!

Einkaufen

Es gibt zwei Möglichkeiten, sich mit den Artikeln des täglichen Bedarfs einzudecken. Die eine ist in Catarman, der größten Stadt an der Westküste. In diesem Gebiet steigen allerdings kaum Touristen ab, weshalb das für euch uninteressant sein wird. Mambajao ist da umso wichtiger. Hier befinden sich "Supermärkte" sowie ein mehr als passabel ausgestatteter Marktplatz.

Dieses "Zentrum" Mambajaos liegt zwischen dem Highway und dem Hafen - man biegt dorthin ein, sobald man die Kirche passiert hat (wozu man ein kurzes steiles Stück bergauf fahren muss). Egal aus welcher Richtung man kommt.

Salcedo Supermart

Der empfehlenswerteste Supermarkt der West- und Nordküste. Hier bekommt man fast alles, was man brauchen könnte. Angefangen von Grundnahrungsmittel über Hygieneartikel, Gewürze, Tupperware, Besen, Taschenlampen, Tiefkühlprodukte, Ketchup, Werkzeug, Besteck und Geschirr bis zu Tiefkühlprodukten, Snacks, Knabbergebäck, Soft- und Harddrinks bis zu Zigaretten. Hier solltet ihr zuerst versuchen das zu kaufen, was ihr braucht.

post-1843-0-21630100-1314296909.jpg

 

Wichtiger Hinweis: genau gegenüber befindet sich eine kleine Bäckerei, die genießbares Weißbrot macht. Baguettes von dort sind durchaus essbar, wenn man das bald macht. Am nächsten Tag werdet ihr sie nur noch essen, wenn ihr wirklich sehr hungrig seid. Ein Baguette kostet ca. 20 Peso.

Bonita Merchandising

Bonita Merchandising (gleich gegenüber dem Marktgebäude) bietet IMO die zweitbeste Auswahl. Hier gibt es gelegentlich auch Wurstwaren und (immer) Fleisch und Fisch, alles ganz ordentlich in Kühlvitrinen gelagert. Allerdings ist dieser "Supermarkt" sehr eng, und voll von anderthalb-Meter-Pinoys/Pinays. Sprich: ein Gewusle von Menschenkörpern, die sich gegenseitig in den engen Gängen den Weg versperren.

Hier kann man mehrere Sorten offenen Reis kaufen - das gibt es im Salcedo nicht.

post-1843-0-78744400-1314296895.jpg

 

 

Rooftop-Hotel

Das Rooftop-Hotel bietet zwar nur wenige Artikel zum Kauf an, die sind dafür umso exquisiter (aber auch teurer). Man bekommt hier verschiedene Sorten von Senf, Butter, Wurst, und das wohl beste Weißbrot der Insel. Außerdem verschiedenste Mehlspeisen. Hier findet man des öfteren Langnasen, vor allem morgens und vormittags, wenn sie sich auf einen Kaffee oder gar ein Frühstück dorthin begeben.

Es befindet sich gleich neben einer Tankstelle; jeder Bewohner Mambajaos kann euch den Weg zum Rooftop-Hotel (und allen anderen Einkaufsmöglichkeiten) weisen.

Namentlich unbekannter Supermarkt

Gegenüber dem Rooftop befindet sich ein weiterer Supermarkt. Der hat zwar sehr viele Produkte, aber nichts, was wir Langnase unbedingt suchen würden. Es sei denn, ihr steht auf Chips in 15 verschiedenen Geschmacksrichtungen, oder ähnliches. Dennoch: wenn ihr im Salcedo oder Bonita nicht fündig werdet, schaut dort nach!

Public Market

Der Marktplatz von Mambajao ist der größte Markt der Insel. Hier bekommt man alles an Reis, Gemüse, Obst, Fisch und Fleisch, was es zu kaufen gibt. Und viele Händler weichen auch noch auf das angrenzende Gebäude aus, das sich zwischen Marktplatz und Salcedo befindet.

post-1843-0-14459400-1314296899.jpg

 

  post-1843-0-06826600-1314296903.jpg

 

post-1843-0-97857900-1314296905.jpg

 

post-1843-0-97693500-1314296891.jpg

 

Jeden Mittwoch und Sonntag kann man hier frisch geschlachtetes Rindfleisch kaufen (Schwein, Huhn und Fisch gibt es immer)! Der Kilopreis für ein Tenderloin-Steak betrug im Mai 2011 lediglich 250 Peso. Allerdings sah es aus, als hätte ein blinder Holzfäller darauf eingehackt. Besser bei der Reservierung (andernfalls ist es ein Lotteriespiel!) schon vereinbaren, dass ihr es euch selbst von Fett reinigt.

Achtung! Wenn ihr tatsächlich ein Steak kauft, unbedingt sofort waschen, danach in Stücke schneiden und in Öl (sowie Gewürzen) marinieren. Die ausgemergelten Kühe haben ein entsprechend zähes Fleisch - ich empfehle, mindestens 2 volle Tage lang zu marinieren. Dann ist das Fleisch schön zart, und kann sogar gegrillt werden.

Unterkunft

Es ist sehr leicht, auf Camiguin eine Unterkunft zu finden. Es gibt genügend Ressorts (die meisten, die euch interessieren werden, sind in Agoho und Yumbing), und bis auf zwei Ausnahmen bekommt man die auch ohne jede Reservierung.

Die Ausnahmen sind:

  • irgendwann im Oktober: da findet das Lanzones-Festival statt.
  • Karwoche: Camiguin ist ein sehr beliebtes Ausflugsziel für gläubige Katholiken (oder welche, die es noch werden wollen). Eine Pilgerreise um die Insel ist für viele Pflicht, und wem das zuviel ist, der macht zumindest einen Teil davon, oder einfach nur den Kreuzweg (siehe später). Es wird faktisch nicht möglich sein, in dieser Zeit eine Unterkunft zu finden. In meiner ("nur" 700 Peso teuren Unterkunft) schliefen damals 30 Pinoys..... Eventuell findet ihr etwas in den teuren Preisklassen.

Restaurants

Gibt es natürlich auch einige. Nur: ich habe kein einziges davon ausprobiert, da ich Selbstversorger spielen wollte. Hier müsst ihr euch bitte woanders informieren. Oder vielleicht hat Pompuixxl (oder jemand anders) hier Erfahrungen gesammelt?

11 people like this

Share this post


Link to post
Share on other sites

Ardent Hot Springs

Wie schon der Name sagt, handelt es sich hierbei um ein Thermalbad. Das Wasser hat bei seiner Austrittsstelle um die 40 Grad, bewegt sich durch mehrere eher kleine Bassins, und hat beim Verlassen immer noch um die 35 Grad Celsius. Daher eignet sich dieses Ausflugsziel besonders für Schlechtwetter und nächtliche Aktivitäten (Öffnungszeiten sind durchgehend, nur am MO werden die Becken gereinigt und das Bad wird für diesen Tag geschlossen [die Aussage auf nachfolgendem Schild ist also falsch]).

post-1843-0-23786900-1314372956_thumb.jp

post-1843-0-14247200-1314371046_thumb.jp

Lage

Um das Thermalbad zu erreichen, gibt es mehrere Möglichkeiten. Je nachdem, ob ihr eher in Mambajao, Agoho oder Yumbing wohnt. Die Straßen dorthin sind (für philippinische Verhältnisse) gut ausgeschildert. Egal woher man kommt, vom Highway geht es zuerst einmal ein paar Minuten inseleinwärts (also deutlich bergauf). Die Straße endet dann vor Ardent Hot Springs, man kann es also nicht verfehlen, wenn man erst einmal auf der richtigen Straße ist.

Ausstattung

Der Eintritt beträgt eine Bagatelle, und man kann sich auch die bei Pinoys üblichen überdachten Unterstände mieten, sowie fix montierte Grillstationen. Wenn man also Pech hat und viele Leute da sind (z.B. Sonntag Nachmittag), wird man etwas geräuchert.

Es gibt WCs und Duschen (mit Umkleidefunktion), sowie zahlreiche andere Annehmlichkeiten (z.B. Catering-Service, Massagen, Bar & Restaurant,... Selbst (kleine) Unterkünfte kann man hier mieten!

Die Bassins sind allesamt einbetoniert, sodass man relativ leicht ein- und aussteigen kann. Zwischen den Bassins gibt es Brücken, damit man beim Überqueren nicht unfreiwillig nass wird. Das größte Bassin ist an der tiefsten Stelle um die 3 m tief, alle anderen für Nichtschwimmer geeignet. Nach meiner Beobachtung verkrümeln sich die besonders fetten Filipinas ins oberste Becken, wo sie nicht so vielen neugierigen Blicken ausgesetzt sind (die meiste Action gibt es eher unten).

post-1843-0-17307200-1314371049_thumb.jp

post-1843-0-10884000-1314371056_thumb.jp

Um zu verhindern, dass die Bassins binnen kürzester Zeit mit Laub gefüllt sind, hat man sie mit großen Netzen geschützt. Das bietet natürlich keinen völligen Schutz, und so macht man immer wieder Bekanntschaft mit diversen Pflanzenteilen, besonders im unteren Bereich (der eher von Kindern bevorzugt wird, da nur ca. 1 m tief).

post-1843-0-18491100-1314371042_thumb.jp

post-1843-0-61399900-1314371058_thumb.jp

post-1843-0-50079300-1314371060_thumb.jp

Mitternachtsbaden

Wer über ein eigenes Fahrzeug verfügt, sollte erst nach Sonnenuntergang in dieses Bad kommen. Es sind dann nicht mehr so viele Leute dort, und in dieser Atmosphäre (beleuchtete Becken) ist es ein ganz besonderes Erlebnis. Z.B. nach einer halb durchzechten Nacht zum Relaxen ins Thermalbad.... egal ob man im Schwimmbecken einschläft, man hat es angenehm warm dabei. :drunk: :post-10-1185907948:

Weiterführende Links

Reisebericht von Pompuixxl

9 people like this

Share this post


Link to post
Share on other sites

Santo Niño Cold Springs

Unschwer zu erraten, dass das Wasser in diesem Bad relativ erfrischend ist.... :victory:

Lage

post-1843-0-94374400-1314647441_thumb.jp

Sto. Niño ist ein kleines Dörflein im Westen Camiguins. Ein paar Hundert Meter nach (oder vor, je nachdem aus welcher Richtung man kommt) Catarman befindet sich eine große Brücke über ein sehr breites Flussbett, welches mit großen Schotterblöcken übersät ist, in dem aber nur ein kleines Bächlein fließt. Genau an dieser Brücke muss man ins Landesinnere einbiegen. Die Straße lässt eigentlich kaum eine falsche Route zu, und falls doch, befindet sich ein Wegweiser nach Sto. Niño Cold Springs.

Bevor man das Dörflein erreicht, geht es steil bergab, um ein Bächlein zu überqueren. Intelligenter Weise ist am tiefsten Punkt eine scharfe Linkskurve über die Brücke, und es geht sofort sehr steil bergauf, mit einer leichten Rechtskurve. Dass hier nicht schon Dutzende Menschen gestorben sind liegt wohl daran, dass dieser Ort faktisch nur von Einheimischen aufgesucht wird.

Nach dieser gefährlichen Passage erreicht man dann das Bad. Wie nicht anders zu erwarten, befinden sich einige Souvenirstände und Fressläden davor, wo man (wer hätte das erwartet...) auch Karaoke singen kann.

post-1843-0-05732600-1314646585_thumb.jp

Ausstattung

Ich kann leider keinen vollständigen Überblick geben, da wir uns nur 2 Stunden dort aufgehalten haben. Es gibt natürlich WC und Umkleidemöglichkeiten, sowie die pinoy-typischen überdachten Unterstände, wo man seine mitgebrachten Fressalien verzehren kann. Gelegentlich findet man sogar einen Mistkübel.

Die einzigen Besonderheiten sind eine (sehr) kurze Rutsche, sowie die (ebenfalls obligatorischen) Gummireifen, die man sich zum Schwimmen ausleihen kann.

post-1843-0-88966300-1314646572_thumb.jp

post-1843-0-33402000-1314646577_thumb.jp

post-1843-0-78981700-1314646581_thumb.jp

Das Wasser ist (für uns Europäer) angenehm frisch. Ich würde es auf etwa 24 Grad schätzen. Also genau das Richtige, um sich in der meist brütenden Schwüle oder Hitze zu erfrischen. Noch dazu liegt Santo Niño doch deutlich über dem Meeresspiegel, was die Temperaturen noch etwas erträglicher macht.

Wer auf Camiguin ist, und Erfrischung sucht, ist hier goldrichtig!

Kleiner Tipp: falls ihr dorthin kommt, und nicht gerade eine erfahrene Bardame aus AC mit dabei habt: Pinays in dieser Gegend gehen ausschließlich mit knielangen Hosen und T-Shirts schwimmen. Mit Badeanzug oder gar Bikini werdet ihr hier niemanden sehen. Das könnte eure Holde in Verlegenheit bringen. :dontknow:

4 people like this

Share this post


Link to post
Share on other sites

Soda Water Swimming Pool

Dieser eher wenig bekannte Pool ist eigentlich sehr sehenswert, und zwar wegen seiner direkten Aussicht auf den Vulkangipfel.

Lage

Da die meisten von euch in Yumbing oder Agoho wohnen werden, werdet ihr von Norden kommen, wenn ihr den Soda Water Pool besuchen wollt.

post-1843-0-80054300-1314726339_thumb.jp

Obwohl er angeschildert ist, kann man ihn sehr leicht übersehen, daher folgt hier eine Wegbeschreibung. Nachdem ihr Yumbing verlassen habt, kommt ihr zur "Ewigen Baustelle" (ist auch so sinngemäß auf Google-Earth bzw. Wikimapia vermerkt). Ein mit Schlaglöchern überhäufter Straßenabschnitt von vielleicht 200 m, aber die haben es in sich - und sind schon seit 20 Jahren nicht repariert worden. Das alles vor der prächtigen Kulisse des Alten Vulkans, auf den man direkt zu fährt. Man umrundet ihn an der Basis, fährt am Sunken Cemetary vorbei, und kommt dann in ein Dorf namens "Bonbon" (hat aber nichts mit Süßigkeiten zu tun).

Danach geht es eine für Bike-Fans sehr schöne Strecke weiter bis zum nächsten Dorf. In einer bergab führenden Linkskurve muss man dann nach links abbiegen (ja, ja, ich weiß, aber wir sind hier ja auf den Philippinen...), und es geht erstmal relativ steil hinauf. Im nächsten Dörfchen biegt man nach rechts ab, und kommt nach 2 km zum Soda Water Swimming Pool.

Ausstattung

Der Eintritt kostet wie fast überall ein müdes Lächeln (ich glaube 20 Peso pro Erwachsenem), und für etwa 100 oder 150 Peso kann man sich eine der überdachten Hütten mieten, wo man ganz gemütlich seine mitgebrachten Speisen verzehren kann.

Das Wasser hätte an sich Trinkwasserqualität, aber wer trinkt schon Wasser aus einem Pool, wo dutzende Leute drin geschwommen sind? Daher haben sie hier eine Wasser-Entnahmestelle errichtet, die von der selben Quelle gespeist wird, wie der Pool.

Besonders Erwähnenswert ist der tolle Ausblick auf den Vulkan, den man vom Schwimmbecken aus hat. Sofern das Wetter halbwegs mitspielt (was bei mir leider nicht der Fall war), sieht das sehr schön aus, und mit etwas (viel) Glück zeigt sich der Mt. Timboong sogar wolkenlos.

Abgesehen von den Unterständen gibt es noch WC's (unbedingt Sandalen tragen, bevor ihr sie aufsucht!), eine Gelegenheit zum Händewaschen, sowie eine Art Sari-Sari-Store, wo man sich mit (kühlen) Getränken und Snacks eindecken kann.

post-1843-0-49919300-1314726359_thumb.jp

post-1843-0-94595900-1314726371_thumb.jp

post-1843-0-52796300-1314726363_thumb.jp

post-1843-0-62350200-1314726367_thumb.jp

(Dieses Girl im lilafarbenen Bikini war das einzige Mädel, das ich während meines sechswöchigen Urlaubs jemals so freizügig habe baden sehen! Ob sie so selbstbewusst war, oder eine kleine Emanze [oder einfach nur die Dorfmatratze], habe ich nicht herausgefunden. Und auf dem Foto sieht es sogar so aus, als ob ihre beiden Begleiterinnen ebenfalls nur Bikini tragen. Zu meiner Schande habe ich das damals gar nicht registriert, sondern erst jetzt beim Bericht erstellen.)

post-1843-0-97182900-1314726355_thumb.jp

6 people like this

Share this post


Link to post
Share on other sites

Katibawasan Falls

Wie schon der Name erraten lässt, handelt es sich hierbei um einen Wasserfall. Und zwar einen, der etwa 50 m hoch ist, und in ein darunter liegendes, etwa 30 m durchmessendes Becken fällt.

Lage

Es gibt mehrere Möglichkeiten, den Wasserfall zu erreichen. Zwischen Mambajao und Balbagon gibt es 3 oder 4 verschiedene Zufahrtsstraßen. Alle sind mehr oder weniger deutlich beschildert.

post-1843-0-66846900-1315415724_thumb.jp

Alle diese Zufahrtsstraßen münden in eine Straße, die dann nur eine Richtung kennt: zum Wasserfall. Die Landschaft dorthin ist sehr nett anzusehen; das Hügelgebiet ist spärlich bewohnt, man sieht unterwegs immer wieder Häuser mit Gärten oder zumindest Grünflächen mit Palmen. Irgendwann geht es steil bergab, über eine Brücke, und noch viel steiler empor, und schon ist man vor dem Eingang. Hier haben sich (natürlich) einige Souvenirstände angesiedelt.

post-1843-0-72254400-1315415726_thumb.jp

Ausstattung

Der Eintritt kostet wie überall einen Pappenstiel, und nach einminütigem Fußweg steht man auch schon vor dem Abgang zum Wasserfall. Obwohl man hier noch relativ weit vom eigentlichen Wasserfall entfernt ist, kann man mit Normalwinkel nicht den gesamten Fall auf ein Foto bringen.

post-1843-0-46782800-1315415729_thumb.jp

post-1843-0-82350600-1315415731_thumb.jp

Oben befinden sich Toilletten, dann geht es eine steile Treppe nach unten. Auf halbem Wege befindet sich eine "Raststation", wo die Pinoys oft picknicken, und unten angekommen kann man sich natürlich gegen einen kleinen Obolus Tische und Stühle mieten. Das wird von Pinoys natürlich weidlich ausgenützt, sie veranstalten dort richtige Familienessen - und da sind schon mal ein Dutzend Personen (oder mehr) mit dabei.

post-1843-0-12675200-1315415741_thumb.jp

post-1843-0-94282700-1315415743_thumb.jp

Für ein paar Peso kann man sich einen großen Gummireifen ausborgen, und mit ihm im Becken herumplanschen. Besonders bei Girls und Jugendlichen kommt das sehr gut an.

post-1843-0-57285200-1315415734_thumb.jp

Der Wasserfall selbst schlägt nach etwa 50 Meter langem Fall mit Wucht in das Wasserbecken ein. Damit keine Unfälle passieren, wurde ein Bereich abgesteckt, den man nicht überqueren darf. Es sind schon zu viele Unfälle passiert, da die Wucht des herabstürzenden Wassers oft unterschätzt wird. Wer also das rote Seil überquert, muss mit sofortigen Konsequenzen rechnen. Der Angestellte, der die Tische, Sessel und Schwimmreifen verwaltet, hat ein strenges Auge darauf.

post-1843-0-01039600-1315415746_thumb.jp

post-1843-0-30132500-1315415748_thumb.jp

Und tatsächlich wirken dort enorme Kräfte ein. Ich habe mich dem roten Seil sehr weit genähert und dann versucht, aufrecht zu stehen. Man braucht schon einige Kraft dazu, denn das auftreffende Wasser verursacht einen Mini-Sturm an der Wasseroberfläche, der einem davon beinahe schon weg bläst.

Man kann hier einige sehr angenehme Stunden verbringen. Über die Mittagszeit scheint dort die Sonne nur spärlich hin, was das tropische Klima halbwegs erträglich macht. Wir hatten (bei Schönwetter) gefühlte 28 Grad, bei etwa 26 Grad Wassertemperatur. Einfach zum Wohlfühlen. :victory:

6 people like this

Share this post


Link to post
Share on other sites

Tanguines Lagoon

Es handelt sich hierbei um eine Lagune, also einen Teil des Meeres, der durch Landzungen weitgehend vom übrigen Ozean abgeschnitten wurde. An der Engstelle wurde eine Schleuse errichtet, mit der der Wasserspiegel im Innern der Lagune konstant hoch gehalten wird. Und das hat seinen Grund....

Lage

Die Lagune befindet sich nur wenige Hundert Meter südlich des Hafens von Benoni (wo ihr mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ankommen werdet), und kann nicht übersehen werden (auch nicht mit starker Sehbehinderung).

post-1843-0-00422500-1315417629_thumb.jp

Besonderheiten

An sich ist eine Lagune ja keine Besonderheit, es sei denn, man macht etwas daraus. Und tatsächlich wurde hier ein Restaurant eröffnet, das man unbedingt besuchen sollte, wenn man Gelegenheit dazu hat. Und zwar ganz zeitig in der Früh, zum Beginn der Morgendämmerung. Dann nimmt man sich einen Platz draußen an den Stegen in der Lagune (ein Tisch kostet 200 Peso extra), lässt sich sein Frühstück servieren (sehr empfehlenswert: Boneless Bangus), und verzehrt es gemütlich, während man den Sonnenaufgang draußen im Meer beobachtet. Das Restaurant wurde nämlich so errichtet, dass man über die ganze Lagune hinweg genau zum Sonnenaufgang blicken kann.

Wir waren allerdings am Nachmittag dort, daher gibt es jetzt keine malerischen Bilder. :pleasantry:

post-1843-0-45272600-1315417632_thumb.jp

post-1843-0-25233700-1315417639_thumb.jp

post-1843-0-66860000-1315417642_thumb.jp

Wichtig: der Fisch, der dort angeboten wird, stammt meistens aus eigener Züchtung, uns verspricht hohe Qualität. Daher ist das Restaurant auch nicht so billig wie andere auf der Insel.

4 people like this

Share this post


Link to post
Share on other sites

Hallo heribert

absolut toll dein bericht. Kann das alles nur voll bestaetigen, was du schreibst. Mir hat es auch damals (ca. vor 2 Jahren) sehr gut gefallen auf Camiguin. war allerdings nur 4 Tagedort und habe deine ganzen Sehenswürdigkeiten auf einer Tagestour gesehen.

Habe damals übrigens im Camiguin Highland Resort gewohnt. sehr empfehlenswert, aber halt nicht am Meer sondern auf einem Berg mit tollem Ausblick

Hier mal Internetseite dazu...... http://www.camiguinhighlandresort.com/

Share this post


Link to post
Share on other sites

Stimmt, das Highland Ressort ist am A der Insel. Wir sind einmal dorthin gefahren, um es uns von außen anzusehen. Hat mir aber nicht so gut gefallen. Jedenfalls musst du damals ordentlich was dafür gelöhnt haben. Wie teuer war das denn die Nacht?

Share this post


Link to post
Share on other sites

Stimmt, das Highland Ressort ist am A der Insel. Wir sind einmal dorthin gefahren, um es uns von außen anzusehen. Hat mir aber nicht so gut gefallen. Jedenfalls musst du damals ordentlich was dafür gelöhnt haben. Wie teuer war das denn die Nacht?

das waren so zwischen 2,500 und 3,000 Pesos die nacht für einen executive Room. also die etwas bessere variante. 2 etage mit tollen Blick ueber die Palmen aufs Meer. die Etagen darunter ging das nicht.

War also nicht ganz so teuer und das restatuarant war auch sehr gut. Habe damals Crab curry (ganze Riesenkrabbe in Curry) gegessen. waren so ca. 700 Pesos.

in das Hotel muss man aber auf jeden Fall eine Bgelitung mitnehmen, da es sehr abseits liegt. aber mir hat es sehr gut gefallen.

Die preise auf der homepage haben sich nicht gross geändert.

Share this post


Link to post
Share on other sites

Philvocs Station

Unter diesem Namen ist eine vulkanologische Messstation bekannt, die sich am Fuße des Mt. Hibok-Hibok befindet.

Lage

Es gibt (wieder einmal) mehrere Straßen, die hierhin führen. Sie gehen von Mambajao bis Balbogan ins Landesinnere hinein, und werden vor der Station relativ steil und kurvenreich.

post-1843-0-67405900-1315743258_thumb.jp

Die Station selbst ist relativ klein und kann daher durchaus übersehen werden. Allerdings befindet sie sich fast direkt an der Straße, und es gibt ein Hinweisschild.

Museum

Die eigentlichen Messgeräte werden vermutlich kaum jemanden interessieren, und ich weiß nicht, ob sie die gerne herzeigen werden (allzu groß dürfte ihr Etat ja nicht sein, daher wohl eher bescheidene Ausstattung). Jedenfalls sollte man sich bei Interesse zuerst telefonisch ankündigen.

Was während der normalen Betriebszeiten jederzeit möglich ist, ist die kleine Ausstellung im Vorraum zu betrachten. An diversen Schautafeln und Modellen wird dem Besucher ein Grundwissen über Plattentektonik, Geothermik und dem damit verbundenen Vulkanismus vermittelt, bis man schließlich zu alten Fotos von Vulkanausbrüchen kommt.

Der Besuch ist gratis, man muss sich nur in das Besucherbuch eintragen. Wir hatten niemanden, der uns etwas erklärt hätte - es gab nur einen einzigen anwesenden Angestellten (Hausmeister?).

Für das philippinische Bildungsniveau mag diese Ausstellung vielleicht eine Herausforderung darstellen. Ich selbst war relativ enttäuscht, dass nicht mehr Wissen vermittelt wurde. Soviel habe ich auch an der Schule und Uni gelernt, wie dort zu erfahren war. Wer sich jedoch noch nicht mit diesem Thema beschäftigt hat, wird davon beeindruckt sein.

Fotos habe ich leider keine gemacht - zu klein war der Platz im Ausstellungsraum.

1 person likes this

Share this post


Link to post
Share on other sites

Mt. Hibok-Hibok

Auch nur kurz anschneiden möchte ich das Ausflugsziel Mt. Hibok-Hibok. Ich hatte zwar ganz fest die Absicht, ihn per Pedes zu besteigen, dafür war es mir dann aber doch deutlich zu schwül, und das Wetter zu unbeständig (Gipfel fast immer hinter Wolken verborgen).

Aber eine befreundete Pinay war wenige Tage vor unserer Ankunft auf Camiguin mit so einer Tour unterwegs. Man braucht UNBEDINGT einen Führer dafür, es sind einfach schon zu viele Menschen den falschen Weg gegangen oder haben sich verletzt. Außerdem: wer will den schon bei tropischer Schwüle sein ganzes Gepäck selber tragen?

Eine Tour dauert 2 Tage. Es geht los bei Sonnenaufgang, und bis zum Sonnenuntergang hat man dann den Gipfel erreicht. Man kann im Krater übernachten (wo es relativ windgeschützt ist, und auch Wasser zum Waschen gibt), und zwar in einem kleinen Zelt (das man auch nicht selber tragen will, oder?). Rechtzeitig zum Sonnenaufgang am Gipfel, erlebt man einen sehr imposanten Sonnenaufgang (so die Bewölkung keinen Strich durch die Rechnung macht). Nach dem Frühstück geht es wieder runter, wo man am Nachmittag dann ankommt.

Eine Tour mit Führer kostet etwa 1500 - 2000 Peso. Je nachdem, ob ihr einen Führer durch befreundete Personen vermittelt bekommt, oder beim Tourismusbüro einen anfordert.

Wir haben kaum mehr als 200 Höhenmeter überwunden, haben aber geschwitzt als wären wir einen kleinen Marathon gelaufen. Unbedingt sehr viel Wasser mitnehmen, wenn ihr die Tour wagt! Bergsteigerisches Können ist nicht Voraussetzung, das schafft jeder auch nur halbwegs fitte Europäer - wenn er die Schwüle verträgt.

Ich habe wo im Internet gelesen, dass es auch eine "kleine Tour" gibt, bei der man nur wenige Stunden unterwegs ist. Dafür verpasst man damit sowohl den Sonnenuntergang als auch den Sonnenaufgang - und das ist wohl das Wesentliche bei dieser Tour....

Hier ein paar Fotos auf der Anfahrt zum Vulkan (leider ist der Mai vom Wetter her nicht gut geeignet, die Vulkangipfel lagen fast jeden Tag in Wolken):

post-1843-0-66967000-1315744998_thumb.jp

post-1843-0-13883100-1315745002_thumb.jp

post-1843-0-92501500-1315745005_thumb.jp

3 people like this

Share this post


Link to post
Share on other sites

Enigmata Treehouse

Das Enigmata Treehouse ist eine Art Künstlerkommune. Ob Teile der Holzhauskonstruktion tatsächlich einen Baum hinaufgehen oder nicht, ist mir nicht bewusst aufgefallen.

Lage

Enigmata Treehouse ist nicht leicht zu finden; ich habe an die 20 Minuten danach gesucht, und dann genau 1 (ein) Hinweisschild gefunden. Von den Personen, die wir in der vermeintlichen Nähe gefragt haben, konnte (oder wollte) niemand Auskunft geben. Fest steht, dass es sich ein paar Hundert Meter südlich von Balbagon befindet.

Besonderes

Diese Künstlerabsteige ist Wohnstätte und Arbeitsplatz zugleich, und kann umsonst besichtigt werden. Wir haben uns das so vorgestellt, dass wir irgendjemanden begegnen würden, und uns der/die dann herumführt und alles erklärt. Weit gefehlt. Wir sind zwar 3 oder 4 Personen begegnet, aber die haben uns ignoriert oder sogar gemieden.

Man kann die Gebäude also völlig ungehindert betreten und verlassen, und sich in Ruhe alles anschauen. Über einige Stufen in den ersten Stock gelangten wir dann in eine Wohneinheit, die offensichtlich bereits bewohnt war. Man hat uns ein kurzes "Hallo" zugeraunt, und dann wieder ignoriert. Da man hier (angeblich) auch übernachten kann, finde ich dieses Verhalten etwas bedenklich; zu unsicher wäre das für mein Eigentum, wenn jeder herumschnüffeln kann, wie er will, und niemand auch nur fragt, ob er was bestimmtes sucht.

Wie dem auch sei, es gibt einige Skulpturen, Schnitzereien und andere Kunstwerke zu bewundern, und ein "Öko-Haus" (das z.B. an bestimmten Stellen aus gefärbten Glasflaschen errichtet war - Wiederverwertung war hier das Thema). Hier ein paar Bilder der Anlage.

DSCF1192.JPG

DSCF1186.JPG

DSCF1187.JPG

DSCF1188.JPG

DSCF1189.JPG

DSCF1190.JPG

DSCF1191.JPG

4 people like this

Share this post


Link to post
Share on other sites

Old Catarman Church Ruins

Wie der Name bereits sagt, handelt es sich hierbei um die Ruinen einer Kirchenanlage des (ehemaligen) Dorfes Gui-ob, welche beim Vulkanausbruch von 1871 zerstört wurde. Teilweise hat man renoviert, um es touristisch zu nutzen.

post-1843-0-42416100-1316112568.jpg

Wir haben uns die Ruinen nur von oben angeschauen, sozusagen beim Vorbeifahren. Aber Pumpuixxl hat auf seiner Reise eine genauere Besichtigung gemacht, weshalb ich hiermit auf seinen Reisebericht verlinke:

Old Catarman Church Ruins

Share this post


Link to post
Share on other sites

Sunken Cemetary

Der versunkene Friedhof gehört wohl zu den bekanntesten Spots auf Camiguin. Es passierte am Abend des 13. Mai 1871, als der Mt. Daan (auch Old Volcano ganannt) ausbrach. Dabei kamen tausende Bewohner der Insel ums Leben, und die Küste senkte sich an einer Stelle um mehrere Meter. Dadurch wurde vor allem der Friedhof unter Wasser gesetzt, der davor direkt an der Küste zu finden war.

post-1843-0-04173800-1316540394.jpg

Eigentlich ist das nur für Schnorchler und Taucher von Interesse, ich kenne aber niemanden, der dort jemals getaucht wäre. Wird wohl nicht mehr allzu viel zu sehen sein, nach 140 Jahren.

Um das Ganze dennoch touristisch vermarkten zu können, hat man an einer Stelle des nun submarinen alten Friedhofs ein großes Kreuz gesetzt. Und zwar erst im Jahre 1982. Jedenfalls gibt es genug Leute, die sich mit dem Denkmal im Hintergrund gerne fotografieren lassen. Und ebenso selbstverständlich gibt es auf dem Weg vom Highway zum Aussichtspunkt einige Souvenirstände.

Besonders auf dem ersten der nun folgenden 3 Bilder kann man das Areal des versunkenen Friedhofs relativ gut erkennen.

post-1843-0-34038100-1316540221.jpg

post-1843-0-55340600-1316540224.jpg

post-1843-0-50337700-1316540227.jpg

1 person likes this

Share this post


Link to post
Share on other sites

Kreuzweg am alten Vulkan

Im unteren Teil des Old Volcano, der 1871 viele Menschenleben forderte, dafür aber den Sunken Cemetary und die Old Church Ruins als Touristenattraktion schuf, wurde ein Kreuzweg errichtet.

Der Anfang ist noch mit breiten Stufen gemauert und sehr schön zu begehen. Doch irgendwann nach einem Drittel der Strecke geht er in einen Trampelpfad über, und die Abstände zwischen den insgesamt 15 Stationen werden immer länger. Zumindest kommt einem das so vor, wenn man bei tropischer Schwüle doch einigermaßen steil nach oben steigen muss.

post-1843-0-73248300-1316541532.jpg

post-1843-0-47059200-1316541535.jpg

Ich vermute mal, dass der Prozentsatz streng gläubiger Katholiken unter den Forenmembern nicht in allzu schwindelerregende Höhen befindet. Zumindest hoffe ich das, denn ich habe die 15 Stationen des Leidenswegs von Jesus nicht abfotografiert. Nicht eine einzige davon (aber ich bin ja auch kein Christ). Wer sich dafür interessiert, findet im Reisebericht von Pumpuixxl einige Bilder davon.

Übrigens hat man am Endpunkt des Kreuzwegs einen herrlichen Ausblick auf den Sunken Cemetary. Siehe auch vorhergehenden Beitrag.

Share this post


Link to post
Share on other sites

Giant Clams Ocean Nursery

Wie schon der Name vermuten lässt, handelt es sich hierbei um eine Organisation, welche bedrohte Riesenmuscheln vor der Dynamitfischerei zu schützen.

Lage

Wer nicht weiß, dass dies existiert, wird es auch nicht finden, denn es ist kaum beschildert. Man muss sich dazu ganz in den Süden Camiguins begeben, zur Ortschaft Cantaan. Und selbst die ist gut getarnt, nämlich nicht direkt am "National Highway". Wenn man die Insel gegen den Uhrzeigersinn befährt, sieht man immer wieder Hinweisschilder zu einem Chiroprakter. In einer Linkskurve, die auch noch bergauf geht, gibt es sowohl die Abzweigung zum Chiropraktiker (ins Innere der Insel), als auch eine steil nach unten führende Straße zur Küste. Die müsst ihr nehmen, dann kommt ihr in das Dörfchen Cantaan, und da findet ihr auch Hinweisschilder.

post-1843-0-41260000-1316542778.jpg

Jetzt wird es erst richtig lustig, denn die Straße wird bald unbefestigt, und bald fährt man faktisch querfeldein. Nicht etwa eben, sondern nach einiger Zeit steil bergauf, danach noch viel steiler bergab. Sobald der Zeitpunkt gekommen ist, wo man eigentlich lieber umkehren möchte, ist man am Ziel.

Ausstattung

Parkmöglichkeiten gibt es nur wenige (aber auch nur wenige Touristen), und der Weg zur Anmeldung (wo man einen kleinen Obolus entrichten muss) bis zu den Schauräumen ist sehr liebevoll hergerichtet. Ständig finden sich nett arrangierte Kombinationen aus Muschelschalen und Blumen entlang des Wegs.

post-1843-0-64200700-1316542800.jpg

post-1843-0-65798800-1316542796.jpg

post-1843-0-53528600-1316542782.jpg

Sobald man Eintritt bezahlt hat, stürzen sich (freiwillig arbeitende) Führer auf einen, und erzählen ungefragt von ihrer Tätigkeit, von den Zielen der Clams Nursery, der Bedrohung verschiedener Arten, und vieles mehr. Man kann auch Zuchtbecken besichtigen, wo ein paar besonders schöne (oder seltene) Arten gezeigt werden.

post-1843-0-43273800-1316542780.jpg

post-1843-0-35874300-1316542803.jpg

Außerdem besteht die Möglichkeit, mit einem Boot mit Glasboden einige sehenswerte Gebiete zu befahren.

post-1843-0-92186400-1316542785.jpg

post-1843-0-68444100-1316542789.jpg

post-1843-0-08298800-1316542793.jpg

Der Strand dort ist sehr schön und lädt geradezu dazu zum Baden ein (falls das erlaubt ist). Außerdem gibt es noch ein größeres Ausstellungsgebäude, mit einigen imposanten Muschelschalen. Auch vor dem Gebäude findet man das immer wieder.

post-1843-0-50439700-1316542776.jpg

4 people like this

Share this post


Link to post
Share on other sites

Hallo Heribert und alle Anderen,

ein sehr detailreicher und guter Bericht von dir. Ich hatte mir deinen Bericht abgespeichert für meinen Besuch im Juni 2014. Leider hattest du, für mich zumindest das Highlight, angekündigt doch habe ich es in deinem Bericht nicht gesehen: Matique Island

Ich habe deinen Bericht nicht nochmals komplett gelesen, von daher wird vielleicht einiges wiederholt. Nur möchte ich einige Dinge ergänzen welche ich für erwähnenswert halte.

Anreise/ Abreise:

Da wir von Cagayan de Oro Anreisen wollten, jedoch anschließend für Bohol unseren Rückflug geplant hatten wollten wir die Fähre nach Jagna (Bohol) nutzen. Diese scheint jedoch sehr unregelmäßig in Betrieb zu sein. Sei es der Low Season etc. geschuldet, auf Rückfrage wurde sich auf Wartungsarbeiten des Schiffes berufen. Also mit knappen Terminkalender würde ich nicht fest mit der Fähre nach Bohol rechnen, zumindest sollte man am Vortag beim Betreiber anrufen und fragen ob die Fähre in Betrieb ist.

In unserem Fall mussten wir dann von Mambajao Airport (Camiguin) nach Cebu fliegen. Ein Flugzeug am Tag von Cebu Pacific zum frühen Morgen, kosten ~ 3000PHP p.P. oneway. Einfach zu Buchen in Mambajao in einem der Reisebüros.

Anschließend mit dem Taxi "komplett" durch Cebu mit dem Taxi zur Fähre nach Bohol. Alles machbar aber schlussendlich eine Tagestour und nichts für den Budget-Touristen.

Sollte jemand diese Rundreise im Auge haben bitte ein Auge darauf haben. Ein kleines Fazit vorweg, ich würde auf jeden Fall mehr Zeit für Camiguin als für Bohol einplanen. Camiguin empfand ich als deutlich angenehmer und zuweilen deutlich preiswerter als Bohol, zumindest wahr ich enttäuscht von Bohol nach den herrlichen Tagen auf Camiguin.

Infrastruktur:

Der Karte von Heribert kann man gut entnehmen; auf der Insel gibt es im Grunde nur eine komplette Ringstraße von welcher alle Ziele zu erreichen sind. Trikes, welche eher an TukTuk aus Thailand erinnern sind leicht zu ergattern wobei ich keine Preisangaben machen kann. Die Straßen würde ich als gut bis sehr gut bezeichnen (Philippinisch) und ist man ab und an etwas Moped gefahren würde ich dieses in jedem Fall vorziehen. In ganz SOA war es noch nie entspannter mit dem Moped unterwegs zu sein, die Geschwindigkeiten bewegen sich auch selten über 50km/h. Die guten Straßen und die reichliche Beschilderung mach es einem unmöglich irgendetwas zu verpassen. Ich rate auf jeden Fall dazu. Moped 100-300 PHP/ Tag. 150cc, klein wie immer und diese saudämliche Halbautomatik, wie (fast) immer in SOA.

Die Karte bekamen wir nach Ankunft am Benoni Pier überreicht und dort kommt man problemlos mit einem Pick Up weiter. Alles wirklich sehr sehr einfach.

2 people like this

Share this post


Link to post
Share on other sites

Hotel:

Hotels/Resorts gibt es wie Sand am Meer. Im Juni ist es in keinster Weise erforderlich ein Hotel zu reservieren bzw. wenn es gefällt die Tage zu verlängern oder sollte man etwas anderes/besseres gefunden um zu ziehen. Möchte man wirklich alles von Camiguin sehen würde ich zumindest einmal umziehen, von nähe Mabajao z.B. nach Benoni da eine Umrundung der Insel immerhin 6 Stunden dauert mit dem Moped, würde ich zumindest so einschätzen. Habe ich nie ganz gemacht aber man bekommt schon ein Gefühl für die Entfernungen.

Meine bessere Hälfte und meinereins ist im Action Geckos abgestiegen. Gut ja, schweizer Management und doch sehr auf Publikum ausgerichtet welches jetzt nicht unbedingt dem des Forums hier entspricht und zuweilen etwas teurer ist als Hotels in der nahen Nachbarschaft fanden wir es dort sehr angenehm. Mag sein da wir mitlerweile mit gleichem Nachnamen einchecken oder relativ jung sind ohne großen Altersunterschied. Ich kann es nicht sicher sagen ob es sicher sagen, aber es kommt mir vor als würde man nicht unbedigt herzlich empfangen, sollte man mit 2 Miezen im Schlepptau dort anwackel.... Ihr wisst schon was ich meine ;)

Das Resort ist aber für mich zumindenst ein wenig schöner und ein wenig netter und besser, kommt mir zumindest so vor.

Alleine die Domain sagt doch alles über diesen Laden: http://www.camiguin.ph/

post-4887-0-96997100-1416782320_thumb.jp

post-4887-0-26006600-1416782322_thumb.jp

post-4887-0-11588500-1416782323_thumb.jp

post-4887-0-91666100-1416782323_thumb.jp

post-4887-0-71349900-1416782324_thumb.jp

post-4887-0-57853600-1416782325_thumb.jp

post-4887-0-25819800-1416782326_thumb.jp

7 people like this

Share this post


Link to post
Share on other sites

Mantique Island:

Für mich der schönste Ort auf Camiguin... wobei stimmt garnicht. Mantique ist nämlich eine kleine vorgelagerte Insel welche nach 30 Minuten Bootsfahrt zu erreichen ist. Es gibt sogar Seiten im Internet welche von Abzocke sprechen, nur muss ich sagen wenn schon jeder Euro zu viel ist brauch ich ja nicht hin. Man hat einen wunderschönen Tag, keine 50 Euro inkl. Bootsfahrt ausgegeben und sehr gut gegessen, mitunter die schönsten Strände die ich je gesehen habe, rundum einen super Tag. Gut, die Korallen sind nichtmehr wirklich der Hammer, den Schnorchel sollte man aber auf jeden Fall mitbringen. Lassen wir einfach die Bilder sprechen:

post-4887-0-54289700-1416783508_thumb.jp

post-4887-0-07243600-1416783503_thumb.jp

post-4887-0-13817200-1416783505_thumb.jp

post-4887-0-17768500-1416783507_thumb.jp

post-4887-0-57667600-1416783509_thumb.jp

post-4887-0-42046900-1416783510_thumb.jp

post-4887-0-00736500-1416783511_thumb.jp

post-4887-0-61305200-1416783511_thumb.jp

8 people like this

Share this post


Link to post
Share on other sites

Super interessanter Bericht! Vielen Dank an euch beide. Da meine Frau ja von Mindanao stammt, werde ich nächsten Winter mal zum Tauchen hinfahren.

Share this post


Link to post
Share on other sites
Am 26.8.2011 um 17:37 schrieb Heribert:

Ardent Hot Springs

Wie schon der Name sagt, handelt es sich hierbei um ein Thermalbad. Das Wasser hat bei seiner Austrittsstelle um die 40 Grad, bewegt sich durch mehrere eher kleine Bassins, und hat beim Verlassen immer noch um die 35 Grad Celsius. Daher eignet sich dieses Ausflugsziel besonders für Schlechtwetter und nächtliche Aktivitäten (Öffnungszeiten sind durchgehend, nur am MO werden die Becken gereinigt und das Bad wird für diesen Tag geschlossen [die Aussage auf nachfolgendem Schild ist also falsch]).

post-1843-0-23786900-1314372956_thumb.jp

post-1843-0-14247200-1314371046_thumb.jp

Lage

Um das Thermalbad zu erreichen, gibt es mehrere Möglichkeiten. Je nachdem, ob ihr eher in Mambajao, Agoho oder Yumbing wohnt. Die Straßen dorthin sind (für philippinische Verhältnisse) gut ausgeschildert. Egal woher man kommt, vom Highway geht es zuerst einmal ein paar Minuten inseleinwärts (also deutlich bergauf). Die Straße endet dann vor Ardent Hot Springs, man kann es also nicht verfehlen, wenn man erst einmal auf der richtigen Straße ist.

Ausstattung

Der Eintritt beträgt eine Bagatelle, und man kann sich auch die bei Pinoys üblichen überdachten Unterstände mieten, sowie fix montierte Grillstationen. Wenn man also Pech hat und viele Leute da sind (z.B. Sonntag Nachmittag), wird man etwas geräuchert.

Es gibt WCs und Duschen (mit Umkleidefunktion), sowie zahlreiche andere Annehmlichkeiten (z.B. Catering-Service, Massagen, Bar & Restaurant,... Selbst (kleine) Unterkünfte kann man hier mieten!

Die Bassins sind allesamt einbetoniert, sodass man relativ leicht ein- und aussteigen kann. Zwischen den Bassins gibt es Brücken, damit man beim Überqueren nicht unfreiwillig nass wird. Das größte Bassin ist an der tiefsten Stelle um die 3 m tief, alle anderen für Nichtschwimmer geeignet. Nach meiner Beobachtung verkrümeln sich die besonders fetten Filipinas ins oberste Becken, wo sie nicht so vielen neugierigen Blicken ausgesetzt sind (die meiste Action gibt es eher unten).

post-1843-0-17307200-1314371049_thumb.jp

post-1843-0-10884000-1314371056_thumb.jp

Um zu verhindern, dass die Bassins binnen kürzester Zeit mit Laub gefüllt sind, hat man sie mit großen Netzen geschützt. Das bietet natürlich keinen völligen Schutz, und so macht man immer wieder Bekanntschaft mit diversen Pflanzenteilen, besonders im unteren Bereich (der eher von Kindern bevorzugt wird, da nur ca. 1 m tief).

post-1843-0-18491100-1314371042_thumb.jp

post-1843-0-61399900-1314371058_thumb.jp

post-1843-0-50079300-1314371060_thumb.jp

Mitternachtsbaden

Wer über ein eigenes Fahrzeug verfügt, sollte erst nach Sonnenuntergang in dieses Bad kommen. Es sind dann nicht mehr so viele Leute dort, und in dieser Atmosphäre (beleuchtete Becken) ist es ein ganz besonderes Erlebnis. Z.B. nach einer halb durchzechten Nacht zum Relaxen ins Thermalbad.... egal ob man im Schwimmbecken einschläft, man hat es angenehm warm dabei. :drunk: :post-10-1185907948:

Weiterführende Links

Reisebericht von Pompuixxl

Camiguin Mantique

112_1270.JPG

112_1271.JPG

112_1272.JPG

112_1269.JPG

112_1268.JPG

112_1267.JPG

112_1266.JPG

112_1265.JPG

2 people like this

Share this post


Link to post
Share on other sites

The Cross - Die heiligen 15 Stationen rund um Camiguin Katibawasan Wasserfall und Hot Springs

111_1177.JPG

111_1176.JPG

111_1175.JPG

111_1174.JPG

111_1173.JPG

111_1172.JPG

111_1171.JPG

111_1170.JPG

111_1169.JPG

111_1168.JPG

111_1167.JPG

111_1166.JPG

111_1165.JPG

111_1164.JPG

111_1163.JPG

111_1157.JPG

111_1153.JPG

111_1155.JPG

111_1156.JPG

111_1154.JPG

111_1150.JPG

111_1149.JPG

111_1146.JPG

111_1145.JPG

111_1134.JPG

111_1147.JPG

111_1148.JPG

111_1132.JPG

111_1133.JPG

111_1125.JPG

111_1128.JPG

111_1126.JPG

111_1127.JPG

111_1122.JPG

111_1121.JPG

111_1120.JPG

111_1119.JPG

111_1118.JPG

111_1117.JPG

111_1116.JPG

111_1115.JPG

111_1114.JPG

111_1106.JPG

111_1105.JPG

111_1104.JPG

111_1112.JPG

111_1113.JPG

111_1102.JPG

111_1101.JPG

110_1100.JPG

110_1099.JPG

110_1098.JPG

110_1097.JPG

110_1096.JPG

110_1095.JPG

110_1094.JPG

111_1110.JPG

111_1111.JPG

111_1109.JPG

111_1107.JPG

110_1090.JPG

111_1108.JPG

110_1089.JPG

110_1086.JPG

110_1081.JPG

110_1083.JPG

110_1084.JPG

110_1085.JPG

110_1078.JPG

110_1082.JPG

110_1076.JPG

110_1075.JPG

110_1074.JPG

110_1073.JPG

110_1072.JPG

110_1071.JPG

110_1070.JPG

110_1069.JPG

110_1064.JPG

110_1065.JPG

110_1063.JPG

110_1060.JPG

110_1059.JPG

110_1058.JPG

110_1057.JPG

110_1056.JPG

110_1055.JPG

110_1054.JPG

110_1053.JPG

110_1052.JPG

110_1051.JPG

110_1050.JPG

110_1049.JPG

110_1048.JPG

110_1047.JPG

110_1046.JPG

110_1045.JPG

110_1044.JPG

110_1043.JPG

110_1042.JPG

110_1041.JPG

110_1040.JPG

110_1039.JPG

110_1038.JPG

110_1037.JPG

110_1036.JPG

110_1035.JPG

110_1034.JPG

110_1033.JPG

110_1032.JPG

110_1031.JPG

110_1030.JPG

110_1029.JPG

110_1028.JPG

110_1027.JPG

110_1026.JPG

110_1025.JPG

110_1024.JPG

110_1023.JPG

110_1022.JPG

110_1021.JPG

110_1020.JPG

110_1019.JPG

110_1018.JPG

110_1017.JPG

110_1016.JPG

110_1015.JPG

110_1012.JPG

110_1013.JPG

110_1014.JPG

110_1011.JPG

110_1010.JPG

2 people like this

Share this post


Link to post
Share on other sites

 Camiguin Island - White Beach Mantigue Island

112_1265.JPG

112_1270.JPG

112_1266.JPG

112_1267.JPG

112_1268.JPG

112_1269.JPG

112_1274.JPG

112_1273.JPG

112_1272.JPG

112_1271.JPG

112_1275.JPG

112_1276.JPG

112_1277.JPG

112_1278.JPG

112_1279.JPG

112_1280.JPG

112_1281.JPG

112_1282.JPG

112_1283.JPG

112_1284.JPG

112_1285.JPG

112_1286.JPG

112_1287.JPG

112_1288.JPG

112_1289.JPG

112_1290.JPG

112_1291.JPG

112_1292.JPG

112_1293.JPG

112_1294.JPG

112_1295.JPG

112_1296.JPG

112_1297.JPG

112_1298.JPG

112_1299.JPG

112_1300.JPG

113_1307.JPG

113_1329.JPG

113_1308.JPG

113_1325.JPG

113_1328.JPG

3 people like this

Share this post


Link to post
Share on other sites

Camiguin Island - Beach Club

111_1181.JPG

111_1180.JPG

111_1179.JPG

111_1182.JPG

111_1183.JPG

111_1187.JPG

111_1185.JPG

111_1186.JPG

111_1188.JPG

111_1189.JPG

111_1192.JPG

111_1191.JPG

111_1193.JPG

111_1194.JPG

111_1195.JPG

111_1196.JPG

111_1197.JPG

112_1203.JPG

111_1199.JPG

112_1202.JPG

112_1207.JPG

112_1206.JPG

112_1208.JPG

112_1209.JPG

112_1210.JPG

112_1211.JPG

112_1212.JPG

112_1215.JPG

112_1216.JPG

112_1220.JPG

112_1219.JPG

112_1221.JPG

112_1228.JPG

112_1229.JPG

112_1224.JPG

112_1227.JPG

112_1236.JPG

112_1235.JPG

112_1237.JPG

112_1238.JPG

112_1239.JPG

112_1240.JPG

112_1241.JPG

112_1242.JPG

112_1243.JPG

112_1244.JPG

112_1245.JPG

112_1246.JPG

112_1247.JPG

112_1248.JPG

112_1249.JPG

5 people like this

Share this post


Link to post
Share on other sites
Guest
You are commenting as a guest. If you have an account, please sign in.
Reply to this topic...

×   You have pasted content with formatting.   Remove formatting

×   Your link has been automatically embedded.   Display as a link instead

×   Your previous content has been restored.   Clear editor